Blick über die Teich- und Sumpflandschaft

Wasservogelreservat Wallnau

Hier im Naturschutzgebiet setzt sich der Naturschutzbund (NABU) dafür ein, die verschiedenen Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten und weiter zu entwickeln. Und hier speziell die Wasservögel. Auf den großzügig angelegten Teichen und Feuchtwiesen finden die Brutvögel die besten Bedingungen vor. Ferner landen hier tausende von Zugvögeln, um sich nochmals Speck für den Weiterflug nach Süden zulegen zu können.

Ein Rundgang durch die Anlage führt uns zuerst in eine Ausstellung in der wir mit wissenschaftlichem Sachverstand erklärt bekommen, wieso und wie ein Vogel fliegt. Und woran orientieren sich die Vögel auf ihren bis zu 15.000 km langen Flügen? – Auch darüber gibt es viel zu lesen und zu sehen.

Wieder im Freien angelangt, führt uns der Weg an vielen Beobachtungsverstecken vorbei. Diese sind am Rundweg entlang aufgebaut und lassen den Blick auf jeweils andere Asservatbereiche zu. Die Verstecke für die Menschen sind wie Holz-Häuschen aufgestellt. Nach dem Eintreten schließt man die Tür. Dann gibt es entlang der Beobachtungsfront einen ca. 30 cm breiten Schlitz durch das ganze Gebäude mit Sicht nach draußen. Mir fällt der Vergleich eines Jägerhochsitzes ein, dem die Füße fehlen und der zur Seite mehrmals verlängert wurde.

Heute sehen wir nicht mehr viele Wasservögel hier. Die meisten sind wohl schon nach Süden unterwegs. Und bei den paar wenigen die wir noch entdecken können fällt uns auf, dass uns ein Feldstecher fehlt.

Der Trecker zieht den LKW wieder aus dem Dreck.

Auf dem Heimweg werden wir zu einem unbeabsichtigten Halt veranlasst. Ein Lasttransporter hat sich in dem vom Regen aufgeweichten Boden festgefahren. Gerade kommt ein Traktor zu Hilfe. Der spannt den Lastwagen mal kurz hinter sich an und kann ihn tatsächlich weiterbewegen. Die Straße wird wieder frei. Die Lastwagen, die hier anfahren haben Sandsäcke und Eisenbohlen geladen, um die Deiche zu erhöhen. Das können wir natürlich gut verstehen. Auf unserer Fahrt kann mein Schwager erkennen, dass wir uns eine Strecke lang unter der Höhe des Meeresspiegels bewegen. Das kannten wir bisher nicht.

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