Eine Gruppe von Straußen, teils liegend und im Vordergrund stehend

ADFC Lüneburg – Gellersen und Straußenfarm

Gellersen ist eine Samtgemeinde und wir fahren in allen dazugehörigen Orten mal durch. Von Lüneburg aus landen wir zuerst in Reppenstedt. Dann geht’s über Kirchgellersen nach Südergellersen und Westergellersen.

Wir radeln viel über Wald-, Schotter- und Sandwegen. So sind wir wenigstens von der Straße weg und bekommen viel zu sehen. Da steht im Wald ein großes Ausflugslokal mit einem riesigen Biergarten. Es ist der „Waldhof Böhmsholz“. Ehemals wurde hier auf dem Gelände ein Schullandheim betrieben. Heute ist es ein Anlaufpunkt für den Familienausflug. Die Gastronomie und der Kinderspielplatz laden ein.

Mit der Entfernung von 17 Meter sehen die Radler schon recht klein aus

Blick vom Aussichtsturm in Südergellersen

Der Radweg führt uns in Südgellersen an der Dorfschmiede vorbei, die inzwischen als Museum betrieben wird. Wir passieren urgeschichtliche Grabhügel, streifen einen Bestattungswald und bekommen Einblick in den Waldkindergarten. Dann steigen wir noch 17 Meter hoch auf einen Aussichtsturm und können auf die restlichen ADFCler herunterblicken. Weiterlesen

Das ist die Weide mit den trächtigen Stuten und darunter auch schon neue Fohlen

ADFC Lüneburg – Island-Pferde im Dahlenburger Land

dazu im Vordergrund eines unserer Sportgeräte

Die Elbe im Hintergrund mit ihrem im Biosphären-Gebiet liegenden Altarm

Die ADFC-ler sind mit der Museumsbahn aus Lüneburg angereist und ich treffe die Gruppe am Bleckeder Bahnhof. Wir fahren auf Deich- und Wirtschaftswegen an der Elbe und deren Altarmen entlang im Biosphärenreservat. Altarm? Altarm ist ein ehemaliger Teil vom fließenden Fluss, der quasi als Sackgasse auf einer Seite kein Durchkommen mehr hat, aber vom Fließgewässer noch befüllt wird.

Die Kirche steht auf einer großzügigen Rasenfläche und vermittelt ein "Herzlich Willkommen"

St Vituskirche in Barskamp

Barskamp. Wir kommen durch diesen besonders schönen Flecken. Hier wird wohl alle paar Jahre ein Dorfflohmarkt veranstaltet, bei dem viele Bewohner dafür ihre Häuser und Gehöfte für die Besucher öffnen.

Auf unserer weiteren Wegstrecke geraten wir an eine besonders große Baustelle. Weiträumig ist die Erde eingeebnet und eingezäunt. In dem geplanten Gebäude wird eine Produktionsfirma entstehen. Wer wird diese Produkte aber erwerben? Alle Fleisch- und Wurstesser. Hier entsteht nämlich eine Schweinefabrik. Böse Menschen nennen das Massentierhaltung. Und damit assoziieren wir Qual und Pein für lebende Kreaturen. Und gleich danach kommt das schlechte Gewissen. Lasst uns doch einfach Vegetarier werden.

Eine junge Reiterin sitzt auf dem Isländer

Der sportliche Isländer zeigt uns seine vielseitigen Gangarten

Dahlenburg-Ellringen. Wir radeln zum Gestüt Kronshof. Ein sehr weitläufiges Gelände erwartet uns, auf dem in allen Richtungen Pferdchen stehen. Es sind Isländer mit oft dichter Mähne und einem wohl sanften Temperament. Sie eignen sich wunderbar als Familienpferd, da sie wenig schreckhaft und sehr kontaktfreudig sind. Die Bezeichnung der Pferderasse haben sie aus ihrer alten Heimat mitgebracht. Sie stammen von der Vulkan- und Geysir-Insel Island. Dort wurde vor Urzeiten schon das Einführen von anderen Pferderassen verboten, so dass sich die frei lebenden Tiere in ihrer Art als was besonderes herausgebildet haben. Die Islandponys dürfen bis zum vierten Lebensjahr Kind bleiben, und werden erst dann zum Bereiten trainiert. Was die Isländer von anderen Pferderassen abhebt, ist unter anderem die erweiterte Schrittfolge. Neben Schritt, Trab und Galopp laufen sie auch im „Tölt“ und „Rennpass“. Das sind Laufarten, bei denen das Pferd keinen Sprung im Schritt vollzieht. Es sind immer 3 Beine am Boden, so dass der Reiter mit seinem Gesäß keinen Stoß abzufangen hat.

Bereits vor 40 Jahren haben die heutigen Besitzer mit dem Gestüt in Ellringen gestartet. Heute ist das Gelände 60 Hektar groß und es tummeln sich 250 Isländer auf den Weiden. Es begann mit 10 importierten Tieren aus Island und hat sich jetzt durch eigene Zucht großartig entwickelt.

Auf dem Gestüt stehen Hengste und Stuten, die im Halbstarkenmodus dann getrennt auf die Weide kommen. Es gibt auch Weltmeister-Pferde, Deckhengste, jährlich 25 trächtige Stuten, 50 Einstell-Isländer und Isländer Urlaubspferdchen die mit ihren Besitzern hier zur Ferienzeit angereist sind. Es gibt die Besamungsstation und den Gnadenhof. Hier werden Pferdchen trainiert und Reiter geschult.

Eine Tulpe mit hängendem Kopf, wie eine Glockenblume in den Farben eines Schachbretts in weiß und dunkelrosé

ADFC Lüneburg – Zu den Schachbrettblumen

Die Radlertruppe steht vor St. Marien

St Marienkirche in Winsen/Luhe

Um diese Blumen zu finden reisen wir mit dem Metronom nach

Winsen an der Luhe. Dies ist die Kreisstadt des Landkreises Harburg. Unser Radweg führt uns durch die Innenstadt direkt unter der großen St. Marienkirche durch, bis zur Ortschaft Stelle. Weiterlesen

Die Radlertruppe kommt in Betzendorf vor der Kirche an

ADFC Lüneburg – Südliche Kirchentour

Am Treffpunkt zur heutigen unmotorisierten Zweiradausfahrt in Lüneburg ist Markttag. Der große Platz vor dem Rathaus ist zugebaut mit Verkaufsständen. Die Gemüse-, Obst- und Blumenstände geben ein frühlingshaftes Buntes zum Besten. Viele andere Marktwagen locken mit ihren Brot- und Kochdüften hungrige Marktbesucher an. Das ist ein herrliches Pendant zu den Einkaufstempeln der Discounter. „Leute geht wieder auf den Markt! Außer GUT gibt’s hier auch PLASTIKFREI.“ Wir Radler können das super Angebot leider nicht nutzen. Erstmal geht es nach

Deutsch-Evern: Dieser Ort hat einen Namenspartner in direkter Nachbarschaft: Wendisch Evern. Die hier ehemals ansässigen Langobarden sind im Zuge der Völkerwanderung in den Jahren um 500 bis 600 nach Ungarn und Österreich umgezogen, so dass von Westen die deutschen Sachsen und von Osten die slawischen Wenden jeweils bis zur Ilmenau nachrücken konnten. Letztlich haben sich die Sachsen in Deutsch Evern und die Slaven in Wendisch Evern festgesetzt.

Melbeck:  Melbeck gehört neben Deutsch Evern, Barnstedt, Embsen zur Samtgemeinde Ilmenau, die von hier verwaltet wird. Um auf unserem Radweg weiterfahren zu können, überqueren wir die vielbefahrene B4 an einer großen Ampelkreuzung innerhalb des Ortes. Die Straße verbindet die Orte Lüneburg und Uelzen. Hier sollen werktäglich wohl 19.000 Pkw und über tausend Lkw vorbei donnern. In Melbeck würde man sich über den Neubau der A39 mit der dazugehörigen Ortsumgehung sehr freuen.

Und was erzählt mir mein Mitradler?: Der Ortsnamen Melbeck ist aus dem Plattdeutschen und heißt ins hochdeutsche übersetzt: Mühlbach. Abgeleitet vom Dialekt ist auch die Aussprache etwas anders, als wir den Namen heute lesen. Es muss wohl Meeelbeeeek ausgesprochen werden. Weiterlesen

Lüneburg von oben - ein rotes Dächermeer

ADFC Lüneburg – Anradeln in der Saison 2018

Heute fahre ich mit dem Auto nach Lüneburg. Von hier aus radel ich gemeinsam mit 20 Gleichgesinnten 34 km im Regen um die nördliche Gegend dieser Stadt. Folgende Punkte sind wir angefahren und folgende Informationen habe ich dazu gesammelt.

Kloster Lüne: Gleich um die Ecke von Lüneburg liegt das 1172 gegründete Benediktinerinnen-Kloster Lüne in einem nahezu vollständig erhaltenen Gebäudekomplex. Nachdem die ehemaligen Bewohnerinnen in der Reformation gezwungen wurden den evangelischen Glauben anzunehmen, leben heute noch bis zu zehn Konventualinnen mit der Äbtissin in dieser Anlage. Sie haben die Aufgabe die evangelisch-klösterliche Tradition zu erhalten und die christliche Botschaft lebendig weiter zu vermitteln.

Adendorf-Erbstorf: Der Landkreis Lüneburg ist der storchenreichste Landkreis in Niedersachsen. Und hier steht eine hohe ehemalige Feuerwehrsirene, die ein großes Nest aus Reisig ziert. Hier wird der Einzug der Störche noch erwartet.

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Hy, Ostern ist im Anmarsch

 

Backeifer.de

Lieber Schokoladen-Weihnachtsmann!

 

Jetzt hast Du lange genug in der Ecke meines Vorratsschrankes gestanden. Diesen Platz machen wir jetzt frei für die Schokoladen-Osterhasen, die wir demnächst unseren armen Kindern wieder wegnehmen. “Ha, ha!!” Schokolade soll ja nicht so gesund sein…….

Nichts desto Trotz. –  Heute wird diese leckere Schokolade in den Nachtisch gepackt und auf alle Familienmitglieder verteilt.

Anregung für diesen Nachtisch habe ich bei Mercedes gefunden, die diesen Backblog betreibt: http://backeifer.de/2012/10/griesflammeri/

Ihr Griesflammeri sieht nach Gries, nämlich sehr hell aus. Sie benutzt weiße Schokolade um einen schmackhaften Griesbrei zu kreieren. Ich funktioniere dieses Rezept mal kurz um, damit mein Vollmilch-Nikolaus da rein passt.

 

In die aufzukochenden Milch taucht der komplette Weihnachtsmann ein und schmilz so richtig schön dahin; hin- und hergerissen vom werdenden Vergehen. Er wird von zwei Esslöffel Kakao, von Gries, Eigelb und Eischnee begleitet. Mit den Kirschhäubchen fällt ihm sein Verfall leichter, und die Freude auf den gelungenen Nachtisch wird gesteigert.

Wow hat das lecker geschmeckt.

Zwei Pferde stehen im Schnee und haben Schneenasen vom Grassuchen

Klirrende Kälte in der Heide

Kinder versuchen sich mit Schlittschuhen

Schlittschuhlauf in Weste

In den letzten Tagen werden hier sämtliche Rekorde gebrochen. Unser Außenthermometer in Weste zeigt morgens -16°. Die Sonne scheint ohne Wolkenvorhang strahlend vom klaren Himmel. Sie strengt sich sehr an, den sibirischen Kälteschock weg zu schmelzen. Es gelingt ihr aber noch nicht. Nichts desto Trotz: Sie hat mit Ihrem Strahlen unsere Herzen erwärmt. Und das kalte Wetter hat ja auch seine schöne Seiten.

Wir Menschen ziehen uns vor der Kälte in unsere Behausungen zurück und freuen uns über gefällte Bäume, über russisches Gas und Schaich’s Erdöl. – Hoch lebe die Globalisierung. Sie hat ja wohl auch was Gutes.

ein Huhn im SchneeUnd unsere Tiere?

Die Pferde und Ponys sind Tag und Nacht im Freien. Sie schützen sich nur im überdachten Unterstand. Die Kälte kann ihnen nichts anhaben. Sie sind weiterhin recht freundlich zu uns.

Die Hühner lachen über uns Frostbeulen. Sie machen ihren Job auch bei Eiseskälte. – Vielen Dank!

Gifhorn

Das alte Rathaus

Nach den vielen trüben und verregneten letzten Tagen bekomme ich heute auf der Heimfahrt einen wunderbaren und total sonnigen Tag geschenkt. Ich war über’s Wochenende in Wuppertal und habe meine ehemaligen Kollegen und meine Freunde besucht.

Bei diesem Wetter bietet sich doch auf der Fahrt ein Abstecher an. Und so komme ich nach Gifhorn. Diese niedersächsische Stadt liegt in einem Dreieck zusammen mit Braunschweig und Wolfsburg.

Geschmückt wird der Ort mit viel Wasser. Die um 1580 erbaute wehrhafte Schlossanlage ist mit einem Wassergraben umgeben. Die Ise mündet mitten in der Stadt in die Aller. Mehrere Seen liegen in und um die Stadt. In großflächigen Naturschutzgebieten und Moorlandschaften ziehen hier die Störche ihren Nachwuchs auf und in der kalten Jahreszeit überwintern sogar manche Gänse aus Sibirien direkt hier.

Mühle mit Windrad im Vordergrund zur Stadt

Die Hochzeitsmühle für Trauungen.

Bei meiner kleinen Wanderung um den Mühlensee treffe ich auf einen bodenständigen Mann, der gerade dabei ist, seine zwei friedlich dreinschauenden Kühe zu kraulen und zu füttern. Es sind „Mona“ und „Lisa“. Dazu gibt es noch eine kleine Geschichte: Als die Stadt das Naturschutzgebiet auf seine Wiese ausgeweitet hatte, sollte er als der Eigentümer enteignet werden. Es gab nur eine Möglichkeit dieser Gewalt zu entkommen: Die Wiese musste eine Weide werden. Also beschloss der Herr, die zwei Kühe, die die Weide wohl ausmachen, zu halten. Aber schon wieder stößt er an eine Grenze. Kein Mensch kann in Deutschland wohl einfach eine Kuh kaufen. Dazu muss man „Bauer“ sein. Mein freundlicher Gesprächspartner hat sich daraufhin kurzerhand als Bauer einschreiben lassen, was bestimmt auch nicht ohne besondere Anforderungen geschehen konnte. Heute ist ein Weidenzaun um das Gelände und der neue Bauer freut sich mit „MonaLisa“.

 

zwei Windmühlen leuchten in hellem weiß hinter winterlichem Gestrüp

Das Mühlen-Freilichtmuseum

Beim Rund-gang um den Mühlensee, kann ich das Mühlenmuseum nur von außen einsehen. Leider hat es über die Winterzeit für Besucher geschlossen. Auf dem 100.000 qm großen Freigelände stehen 16 Wind- und Wassermühlen aus verschiedenen Ländern. Eine russisch-orthodoxe Holzkirche kann ich auch von außen erkennen, sowie die 10 Tonnen schwere „Freiheitsglocke“, die als Denkmal die Wiedervereinigung in Deutschland symbolisiert. (Der ehemalige Grenzverlauf geht direkt am Landkreis Gifhorn entlang.)

Der Glockenpalst liegt hinter dem Mühlensee

Glockenpalast mit 50 goldenen Kuppeln am Mühlensee

Hinweistafel zum Glockenpalast

Auf dem weiteren Rundgang komme ich mir vor, als ob ich mal kurz in Petersburg gelandet wäre. Etwas Einzigartiges in Deutschland: der Glockenpalast mit 50 goldüberzogenen Kuppeln, die 50 Jahre Frieden in Deutschland symbolisieren. Und Gorbatschow legte als Schirmherr den Grundstein für das 1996 errichtete Gebäude als Kulturinstitut.

Und jetzt das Beste, was man hier nur von einheimischen Neubauern erfährt: Das ganze Museum mit dem riesigen Gelände und allem drauf und dran gehört alles einem Privatmann. Auch der Glockenpalast. Hierfür hat weder die Stadt noch das Land die Steuerschatulle geöffnet.

Ein Ausflug nach Lauenburg

Auf der Fahrt nach Fehmarn ist mir im Oktober am Elbübergang ein schnuckeliger Ort aufgefallen, der direkt an der Grenze von Niedersachsen auf Schleswig-Holsteiner Gelände steht.

Unser Ausflug führt uns heute hier her, nach Lauenburg. Am Hafen starten wir unseren Rundgang und entdecken den Raddampfer „Kaiser Wilhelm“. Er wurde 1900 in Dresden gebaut und gehört zu den letzten kohlebefeuerten Schiffen in Deutschland. In Lauenburg wird er von einem Verein unterhalten und betrieben.

Die Altstadt in Lauenburg mit der Bronzefigur "Der Rufer"

Der Rufer in Lauenburg

Vom Ruferplatz aus können wir zusammen mit der Bronzefigur „Der Rufer“ den Hafen überblicken und den vorbeifahrenden Schiffen zurufen. Wir schlendern durch die Altstadt mit ihren wunderschön restaurierten alten Häusern aus den Jahren 16hundertnochwas.

Bergauf kommen wir in die Oberstadt. Hier liegt das Zentrum von Lauenburg. Mitten im Herzen hat auch dieser Ort sein Hochhaus benötigt. Es soll mit seinen mindestens zehn Stockwerken wohl zeigen, dass auch hier die Moderne eingezogen ist.

Etwas weiter auf der Anhöhe finden wir den Platz, an dem sich die Herzöge wohl gerne aufgehalten hatten. Hier befand sich mal eine Schlossanlage, die aber bereits 1656 durch kaiserlichen Artilleriebeschuss beseitigt wurde.

Rundgang durch Lauenburg

Heute steht davon nur noch ein mächtiger Wehrturm. Er hat seine Eingangstür offen stehen und lädt uns ein, einzutreten. In der ersten Etage sind Gefängniszellen eingerichtet, die noch original ausgestattet sind. Rohe, gemauerte Löcher. Wir trauern mit den ehemaligen Insassen. Damals gab es den § 1 unseres heutigen Grundgesetzes noch nicht. Nach einem weiteren Aufstieg im Turm bekommen wir einen weiten Blick über das Land. Und in der Mitte dieser Etage hängt eine Glocke. Da lacht auch ein Klöppel. Da lachen auch wir. – Wir lassen die Glocke laut über Lauenburg erklingen. Hoffentlich hat keiner im Ort die Schläge gezählt. Wir haben nämlich nicht auf die Uhr geschaut.

Wir gehen wie die ehemaligen Schlossherren durch die Parkanlagen am Elbhang entlang weiter und genießen den herrschaftlichen Ausblick auf Lauenburg mit der umströmenden Elbe.

Blick aus unserem Wageninneren auf die zu überquerende Elbe

Blick aus unserem Wageninneren auf die zu überquerende Elbe

Für die Heimfahrt nach Weste suchen wir weiter südlich den nächsten Elbübergang zurück ins Niedersachsenland. Wir reisen über Boizenburg nach Bleckede. Hier verbindet eine Fähre den Ort „Neu Bleckede“ mit „Bleckede im Landkreis Lüneburg. Eine Verbindung zwischen den neuen und den alten Bundesländern.

Leuchttürme auf Fehmarn II

Die Radler

Die Fehmarnsundbrücke ist das Wahrzeichen der Insel Fehmarn. Dieses Wahrzeichen ist bekannt – bis nach Witten.

Juhuu – Heute ist Sonnenschein angesagt. Endlich kommt das Fahrrad in Einsatz!

Leuchtturm Staberhuk

Wir radeln zum vierten Leuchtturm auf der Insel. Staberhuk, an der südöstlichen Ecke. Der 25 m hohe Turm ist der jüngste im Bunde. Er wurde erst 1904 in Dienst gestellt. Das Laternengehäuse auf dem Turm, sowie die Galerie und die Treppe wurden vom Helgoländer Leuchtturm recycled.

einzigste Steilküste auf Fehmarn

Direkt am Meer entlang führt ein wunderschöner Radweg nach Katharinenhof. Hier sehen wir zum ersten Mal so etwas wie eine Steilküste.

Leuchtturm Strukkamphuk, der kleinste auf Fehmarn

Und Nachmittags, ich bin schon auf der Heimfahrt, nehme ich das letzte Leuchtfeuer noch mit. Dass sich so was Kleines auch Leuchtturm nennt ist nett. Hier steht ein weißer 5 m hoher Leuchtturm. Er dient vor allem den aus Osten kommenden Schiffen als Ansteuerungspunkt für die Fahrt durch den Fehmarnsund.

Alle 5 Leuchttürme sind noch in Funktion. Da es rund um die Insel viel befahrene Wasserstraßen gibt, zeigen die Leuchtfeueranlagen noch immer visuell die Schifffahrtswege an.