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Zitronenbaum am Straßenrand

Ciao Liguria

Ein Espresso im Täschen und daneben separat die Sahne im Schnapsglas

Espresso con Panne

Wir verabschieden uns heute von unseren Espressi, weil wir Morgen die Reise in die Heimat antreten wollen. In der Nachmittagssonne wird es ganz schön warm auf der Haut. Die Sonnen-hungrigen mieten sich bereits die ersten Liegen mit Sonnenschirm und es tummeln sich viele Menschen am Sandstrand. Ein richtiges Sommer Urlaubsfeeling kommt auf. Ciao Mare.

Orangenbaum im Straßenbild

Orangenbaum

 

Wir verabschieden uns auch von den Zitronen- und Orangenbäumchen, die hier ganz einfach immer wieder im Straßenbild erscheinen. Die Orangen entpuppten sich allerdings als eine Art Mandarine, die beim Verzehren bei uns keinen leckeren Geschmack zurück ließ.

 

Im Vordergrund das leckere Bier im Glas vor dem Hintergrund des blauen Meeres

Ambiente

 

 

 

Wir verabschieden uns vom italienischen Moretti-Bier, von den duftenden Thymianhängen und den parfümausströmenden Jasminblüten. Diese Düfte können wir leider nicht konservieren und mit nach Hause nehmen. Es ist der Duft von Ligurien.

C h i a o !

Die Wellen schlagen an den Fels und spritzen in die Höhe

Die Grotte in Borgio Verezzi

Palmenriviera

Heute werden 6 km neben der Via Aurelia in den nächsten Ort „Borgio Verezzi“ durch die Palmen-Riviera getrabt. In der ganzen Ligurischen Gegend gibt es viele Höhlen, auch Tropfsteinhöhlen. Eine dieser sehenswerten Schmuckkästchen liegt hier. Wir finden den Eingang und stellen fest, dass die nächste Führung erst am Nachmittag stattfindet. Natürlich wollen wir auf diese Führung warten. Während dieser Zeit marschieren wir noch ein bissle ins Gelände, und dazu geht’s natürlich nur nach oben. Irgendwo am Hang setzen wir uns abseits des Weges mitten in den Thymian. Wow, ist das ein herrlicher Duft. Da nehmen wir doch gleich ein Büschel mit nach Hause. Das kommt heute Abend auf unsere Bratkartoffeln.

Stalaktiten hängen zu hunderten über einem unterirdischen See

Die Grotte von Borgio Verezzi

Die Höhle wurde 1933 von 3 Jungs beim Spielen entdeckt, jedoch nahmen die Leute ihre Erzählungen wohl nicht so ernst, so dass die offizielle Erschließung erst in den achtziger Jahren erfolgte. Insgesamt erstreckt sich dieses unterirdische Labyrinth über 5 km, wovon allerdings nur 800 m zur Besichtigung erschlossen sind. Es gibt mehrere Säle darin, die gigantische Formationen von Tropfsteinen bewundern lassen. Mit Fantasie sehen wir ein Elefantenohr, einen Papst, ein Schloss oder eine Kathedrale. Ein Arrangement der heiligen Familie mit Hirten und Schafen. In einem Saal hängen hauchdünne, innen hohle Spaghetti von der Decke herunter. Dazwischen liegt ein See, in dem millimeter kleine weiße, blinde Tierchen leben. Einmal löscht unsere Höhlenführerin sämtliche Lichter und wir lauschen in der totalen Dunkelheit den ständig fallenden Wassertropfen. Wie eigenartig – dieses Geräusch hatten wir zuvor gar nicht so wahrgenommen.

Friedhof von Finale Ligure

Auf dem Heimweg entdecken wir noch den Friedhof von Finale Ligure. Auch dieser ist am Hang arrangiert und bietet ein schönes Ambiente.

Die Urnengräber sind 5stöckig in einer langen Wand untergebracht und jeweils mit Blumen und Schrifttafeln geschmückt

Die Urnengräber in Finale Ligure