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Am ersten Tag unserer Reise landen wir in Locarno

Am Samstag geht’s jetzt los. Wir treffen uns um 05:30 Uhr und freuen uns auf unseren Urlaub.

Marga fährt zwar nicht mit uns mit, aber sie schickt ihren Nudelsalat mit uns auf die Reise. In Bruchsal gibt es den ersten Aufenthalt an der Raststätte. Hier holen wir zum ersten Mal unser Geschirr aus den Schränken und frühstücken mal mit „Marga’s Nudelsalat“. Prima, der Essplatz ist schon mal eingeweiht. Es ist warmes Wetter, wir haben unsere Schiebetüre beim Geschirrwaschen offen stehen, so dass zwei neugierige Japaner uns beobachten. Sie haben Gefallen an unserem kleinen Haus und fotografieren ins Innere. Vermutlich zeigen sie jetzt in ihrer Heimat, wie drei einzelne Frauen in Deutschland leben müssen.

In der letzten Nacht haben wir mit unserem 230 Volt-Strom unsere Wohnraumbatterien zuhause noch mal aufgetankt. Morgens wurde das Kabel abgeklemmt, wieder für die Reise zusammen geschnürt und zum Einpacken bereit gelegt. Auf der Fahrt überlege ich die ganze Zeit, wohin ich das Kabel wohl geräumt habe. Ich kann mich partu nicht daran erinnern, es im Kofferraum verstaut zu haben. Wo ist es jetzt?. – Tatsächlich, nicht im Bus!

Hallo ihr Lieben zuhause: „Könnt ihr mal nachschauen, ob auf unserem Bürgersteig unser Stromkabel liegt?“ – Tatsächlich, das Kabel liegt in Wuppertal und träumt von Italien.

Locarno

Das erste Reiseziel liegt in der Schweiz. Wir landen am Lago Maggiore in Locarno. Der WoMo Stellplatz ist total voll und sieht ziemlich triest aus. Ein Fahrzeug neben dem anderen, wie auf einem Parkplatz. Wir fahren um die Ecke und entdecken den Parkplatz des Lido-Stadions. Da hier im Moment keiner Fussball spielt, gibt es genügend Parkplätze. Gleich neben dem Wald. Prima. Hier stellen wir unser Fahrzeug ab und flanieren an der Promenade von Locarno entlang.

Im Lokal bestelle ich auf italienisch mein Getränk. Schließlich habe ich in den letzten Tagen versucht, diese Sprache etwas zu lernen. „Un‘ Acqua Minerale con Succo di Mela.“ Und was antwortet der italienische Schweizer sofort? „ Ah, Apfelschorle“. Es ist ganz einfach – man versteht sich.

Auf dem Rückweg entscheiden wir uns, diese Nacht neben dem Sportplatz stehen zu bleiben um hier zu übernachten.