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Leuchttürme auf Fehmarn

Das wird heute wieder nichts mit der Radtour. Es stürmt hier so kräftig wie auf einer Insel im Meer. Trotzdem sind wir erfolgreich auf Leuchtturmjagd.

Der Flügger Leuchtturm kann besichtigt werden

Zuerst treffen wir im Südwesten der Insel auf den kleinen Weiler Flügge. Hier haben die Inselbewohner einen Jimi Hendrix Gedächtnisstein aufgestellt, den man über einen Spazierweg über den Deich erreicht. Er erinnert an den Musiker, der am 06. September 1970 hier sein letztes öffentliches und 75 Minuten dauerndes Konzert gab. Einige Tage später starb Jimi Hendriks in London. In dem 2,50 m hohen Stein ist Hendriks E-Gitarre im 1:1 Maßstab eingemeißelt.

Zurück gehen wir über einen bereits geschlossenen Campingplatz, und dann starten wir mit einer 1,5 km langen Wanderung in die andere Richtung zum Flügger Leuchtturm. Wir stemmen uns kräftig in den Wind und werden ordentlich durchgeblasen.

Mit 38 m Höhe ist das der höchste der fünf auf Fehmarn aufgestellten Leuchttürme. Mit seiner sandfarbenen Verklinkerung fällt er etwas aus dem Rahmen. Nach 162 Treppenstufen gibt es einen weiten Blick über Land und Meer. Die Tür zur außenliegenden Galerie in Turmeshöhe ist geöffnet. Der Wind drückt uns dermaßen in den Innenraum, dass wir keine Lust verspüren, dagegen anzukämpfen.

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Kunst in Köln

Vase mit Lampenmontierung

Der Lampenfuß

Monika hat ein gutes Händchen für Kunstobjekte. Jetzt hat sie gerade in Ihrem eigenen Fundus eine kunsthistorische Lampe gefunden, die leider ihren Lampenschirm schon durch Zerfall verloren hatte. Nichts desto Trotz, soll für den Lampenfuß in einer Versteigerung ein neuer Eigentümer gesucht werden.

Das Auktionshaus „Van Ham“ startet heute in Köln eine von ihren 16 jährlich stattfindenden Kunstauktionen und Monikas Lampenfuß ist mit dabei. Wir sind zu zweit angereist und sitzen mit dem Angebotskatalog gespannt unter den Auktionskunden. Jede aktuell angebotene Ware wird den Kunden nochmal per Monitor vor Augen geführt. Es bieten abwesende Kunden mit, die mit den Auktionsmitarbeitern telefonisch oder über die Datenautobahn verbunden sind. So langsam lernen wir dabei, was so alles als Kunst betrachtet wird. Wir können z.B. sehen, dass viel Echtsilbergeschirr den Besitzer wechselt. Aus solchen Gefäßen isst und trinkt heute bestimmt kein Mensch mehr. Aber es ist vermutlich einfach „Nice to have!“, weil es schön gestaltete und handwerklich kunstvoll gearbeitete Objekte sind. Und so auch der Lampenfuss. Er hat seinen Schätzpreis beim Hochsteigern sogar überschritten. Ich habe mich mit Monika sehr darüber gefreut. Das hat sich wirklich gelohnt. Wir gehen jetzt in die Altstadt und gönnen uns was. Lieber Sekt als Selters. Lieber Hummer als Würstchen.

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Abbildung des Schriftzugs "Umper"

Mein Wohnmobil braucht einen Namen

Drei Automobilhersteller im Nutzfahrzeugsegment haben einen baugleichen Kleintransporter kreiert, den die Franzosen „Peugot Boxer“ oder „Citroen Jumper“, und die Italiener „Fiat Ducato“ nennen. Die Autohersteller zeigen den Unterschied zwischen den Fahrzeugen hauptsächlich an drei verschiedenen Gesichtern im Frontbereich der Kühlerverkleidung.

Nach der Fahrerkabine unterscheiden sich die Nutzfahrzeuge auf vielfältige Weise. Es gibt offene oder geschlossene Ladeflächen, Kippladeflächen, weitere Sitzreihen, sowie Transporter mit ganz unterschiedlichen Aufbauten, die an ein jeweiliges Handwerk angepasst werden. Weiterhin gibt es die Nutzfahrzeuge, die zum Wohnmobil ausgebaut werden. Auch dieser Fahrzeugaufbau ist wiederum sehr differenziert, je nachdem welche Firma Hand anlegt und welche Modelle daraus entstehen sollen.

Mein Fahrzeug ist ein „Citroen Jumper“. Der Aufbau ist von der Firma „BavariaCamp“ und das Modell nennt sich „Sol y Sombra“, was vom spanischen in unsere Sprache übersetzt „Sonne und Schatten“ bedeutet. Wenn es jetzt nach dem Winter losgehen kann, werdet ihr die Sonnen- und Schattentage von mir und meinem vierrädrigen Begleiter hier miterleben können.

Meine Fahrzeug-Vorgänger haben das abgefallene „J“ in der Namensbezeichnung dazu genutzt, das Fahrzeug „Umper“ zu taufen. Aber wie das so ist. – Das Kind ist mit der Namensgebung nicht ganz zufrieden. Das Kind möchte jetzt einen anderen Namen haben.

gelber Kastenwagen

Mein neues Wohnmobil

Wer hat denn hier eine tolle Idee? Wollt Ihr mir helfen meinem Fahrzeug einen netten Namen zu suchen? Dann starten wir hier mit einem Interview und warten ganz gespannt auf Eure „Antworten“.

die runde Kuppel des Planetariums

Der Blick auf die Erde

Seit dem vermuteten Urknall sind nach dem heutigen Wissensstand 16 Milliarden Jahre vergangen. Bei unserem heutigen Ausflug wurde uns veranschaulicht, wie sich diese Zeit auf das menschliche Dasein auswirkt. Die unvorstellbar lange Zeit wurde auf einen Zeitstrahl von einem Kalenderjahr zusammengeschrumpft. Wir erfahren, dass erst am 30. Dezember in Nordamerika ein Riesen-Gesteinsbrocken aus dem Weltall in die Erde eingeschlagen hat. Durch die enorme Energie, die beim Eintritt in die Erdatmosphäre freigesetzt wurde, hat der ganze Himmel gebrannt. Unter einer gewaltigen Druckwelle haben sich dann die Wälder wohl erdenweit entzündet. Nach dem Abglühen des einen gesamten Brandes war die ganze Hemisphäre auf der Erdkugel mit Staubpartikel und Rauch erfüllt. Damit wurde die Sonneneinstrahlung für viele Jahre verhindert.

Anne und Nelly vor den Werbeplakaten

Bei dieser Veranstaltung sind wir dabei.

Das bis dahin ausgebildete Saurierleben war dadurch nahezu vollständig vorbei. Erst als die Sonne sich nach Jahren wieder durchkämpfen konnte, ging das Leben weiter, so dass am 31. Dezember um 21:30 Uhr die ersten primitiven menschen-ähnlichen Wesen erschienen sind. Unsere Spezies, der Homo sapiens, erscheint dann erst gegen 23:46 Uhr. Nach unserer Zeitrechnung beginnen unsere Kalenderjahre um 23:59 Uhr und 56 Sekunden. Vier Sekunden später erscheinen Anne, Jürgen und Nelly im Planetarium.

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Ich bin dann mal weg, Momo!

Tielseite des Buches "Ich bin dann mal weg"

Copyright: „Stephan Pick“ – das klappt doch, ich habe auf Anfrage Fotos bekommen. 🙂

Passbild von Hape Kerkeling

Copyright „Stephan Pick“ Hape Kerkeling

Am 22.10.2016 habe ich Hape Kerkeling zugehört, der mir auf einer CD sein Buch „Ich bin dann mal weg!“ bereits zum zweiten Mal vorgelesen hat. Ich liebe es, wenn ich mir so die langen Autofahrten gefühlt verkürzen kann. Der Buchautor wandert auf einem 800 km langen Stück des Jakobswegs von Frankreich durch Spanien bis Santiago de Compostela. Hape sammelt jeden Tag eine neue Erkenntnis ein, die er auf seiner Wanderung über sich oder das Leben heraus findet.

An einem Pilgertag hat er erkannt, dass man „Wut“ herauslassen muss: Er hatte an diesem Tag einen totalen Anfall bekommen, weil der südamerikanische Pilger Ruco Urco von den drei besten Büchern der Deutschen sprach.

  • Von „Die Blechtrommel“ von Günter Grass – Hape nickt.
  • Von „Momo“ von Michael Ende – Auch hier stimmt Hape zu.
  • Von „Mein Kampf“ von Hitler – Hier rastet Hape völlig aus und bringt seine Wut zum Ausdruck. Hinterher ist er über seine eigene Reaktion verwundert und findet dadurch die o.g. Erkenntnis dieses Tages.

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Inzwischen ist das Blog-Schreiben wirklich easy

Aufnahme meines Wohnraums mit dem Schreibtisch zwischen 2 Fenstern mit Scheibengardinen

Beim Besuch in der Lüneburger Heide ist das mein Schreibplatz.

Am 06.10.2016 habe ich in meinem Beitrag „Total easy, so ein Blog“ davon erzählt, dass sich meine eigene Webseite gar nicht so einfach bewerkstelligen lässt. Ich saß viele Stunden zuhause an meinem PC und habe mich dafür interessiert, wie andere Internet-Nutzer ihre Blogs gestalten und nutzen. Dabei konnte ich viele Punkte ausmachen, die bei mir auch, oder die gerade bei mir nicht erscheinen sollten.

 

Übersichtlichkeit: Die Menüzeile soll ohne Untermenüs angelegt werden. Ich möchte die Schrift schwarz auf weiß. Der Hintergrund soll kein Bild, sondern ein rotes Passepartout sein. Der Hauptzweck ist der Text, deshalb kleine Bilder. Monatliche Ablage im Archiv

Inhalt: Unter der ersten Seite „Daily Story“ wird mein Tagebuch geschrieben und mit dem Erstellungsdatum abwärts aufgelistet. Andere Beiträge sollen auf die weiteren Seiten eingeordnet werden: „Bin auf Reisen“, Mein Lifestyle“ oder „Kolumnen“

Kommunikation: Sollten meine lieben Leser mit mir Kontakt aufnehmen wollen, soll das mit einem Kommentar möglich sein. Die Veröffentlichung des Kommentars liegt in meiner Hand.

Rechtliches: Dafür brauchte ich unbedingt Hilfe.

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