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Der Fels ragt direkt ins Meer. Unser Wanderweg führt durch einen Tunnel auf die andere Seite

Arenzano und Cogoleto

Heute ist Feiertag in Italien. Es wird an die Befreiung vom Faschismus und an die Befreiung von der Besetzung der Nationalsozialisten gedacht.  Diesmal fahren wir mit dem Zug mal einige Stationen in Richtung Westen bis Arenzano. Da wir am Bahnhof keinerlei Wanderzeichen ausmachen können, gehen wir hinter den anderen Rucksacktragenden hinterher und kommen so zu einem großen Park in dem heute was geboten wird. Es spielt die Blaskapelle, ein Pfau schlägt ein angeberisch schönes Rad mit seinem langen Schwanz. Leider habe ich ihn nicht in Aktion mit dem Foto erwischt. In einer Ecke sind Marktstände aufgebaut, an denen nur selbst gefertigte Handarbeiten verkaufen werden. Wunderbare Dekorationen, Schmuck und auch Kleidungsstücke. In einer anderen Ecke kaufen die Leute ihre Balkonpflanzen ein.

Wir verlassen den Park wieder und suchen uns einen Weg bis zur nächsten Ortschaft Cogoleto.

An diesem Küstenteil und weiter in Richtung Westen sind Fahrrad- und Fußwege am Strand entlang angelegt. Auch hier wurden dazu teilweise alte Bahnstrecken verwendet. An der gesamten Küstenregion sehen wir zwar einzelne Angler, die hier ihrem Hobby nach gehen, aber generell darf hier kein Fischfang betrieben werden. Der Meeresgrund ist als besonderes Schutzgebiet ausgewiesen. Hier wachsen weitläufig Neptungraswiesen, die wiederum schützenswerten Seepferdchen und anderen seltenen Meeresbewohnern Raum bieten. Die Bewohner berichten, dass sich auch die Anzahl der Fische jetzt wieder positiv verändert.