Archiv der Kategorie: Kolumnen

Geschichten, Kolumnen

Boot an Land mit Blick aufs Meer

Der Wal und die Wahl

Aus der Presse weiß ich, dass unser Plastikmüll wohl zu einem großen Teil irgendwie ins Meer rutscht. Dort zersetzt er sich in mini kleine Teile, in Mikropartikel. Diese schwimmenden Plastik-Fremdlinge schweben zusammen mit dem vegetarischen Fischfutter „Plankton“ in den unendlichen Weiten des Meeres. Um Sauerstoff und Nahrung aufzunehmen filtern die Fische das angereicherte Meerwasser über ihr Maul durch die Kiemen. Was im Fisch drin bleibt, ist das lebensnotwendige Plankton und leider auch die lebensbedrohenden Plastikteilchen. Diese Fremdkörper stopfen die Mägen der Fische und gaugeln ihnen vor, dass der Bauch zur Lebenserhaltung gut gefüllt ist.

Schnitt : aus dem Meer – zurück zu uns.

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Ich bin dann mal weg, Momo!

Tielseite des Buches "Ich bin dann mal weg"

Copyright: „Stephan Pick“ – das klappt doch, ich habe auf Anfrage Fotos bekommen. 🙂

Passbild von Hape Kerkeling

Copyright „Stephan Pick“ Hape Kerkeling

Am 22.10.2016 habe ich Hape Kerkeling zugehört, der mir auf einer CD sein Buch „Ich bin dann mal weg!“ bereits zum zweiten Mal vorgelesen hat. Ich liebe es, wenn ich mir so die langen Autofahrten gefühlt verkürzen kann. Der Buchautor wandert auf einem 800 km langen Stück des Jakobswegs von Frankreich durch Spanien bis Santiago de Compostela. Hape sammelt jeden Tag eine neue Erkenntnis ein, die er auf seiner Wanderung über sich oder das Leben heraus findet.

An einem Pilgertag hat er erkannt, dass man „Wut“ herauslassen muss: Er hatte an diesem Tag einen totalen Anfall bekommen, weil der südamerikanische Pilger Ruco Urco von den drei besten Büchern der Deutschen sprach.

  • Von „Die Blechtrommel“ von Günter Grass – Hape nickt.
  • Von „Momo“ von Michael Ende – Auch hier stimmt Hape zu.
  • Von „Mein Kampf“ von Hitler – Hier rastet Hape völlig aus und bringt seine Wut zum Ausdruck. Hinterher ist er über seine eigene Reaktion verwundert und findet dadurch die o.g. Erkenntnis dieses Tages.

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Inzwischen ist das Blog-Schreiben wirklich easy

Aufnahme meines Wohnraums mit dem Schreibtisch zwischen 2 Fenstern mit Scheibengardinen

Beim Besuch in der Lüneburger Heide ist das mein Schreibplatz.

Am 06.10.2016 habe ich in meinem Beitrag „Total easy, so ein Blog“ davon erzählt, dass sich meine eigene Webseite gar nicht so einfach bewerkstelligen lässt. Ich saß viele Stunden zuhause an meinem PC und habe mich dafür interessiert, wie andere Internet-Nutzer ihre Blogs gestalten und nutzen. Dabei konnte ich viele Punkte ausmachen, die bei mir auch, oder die gerade bei mir nicht erscheinen sollten.

 

Übersichtlichkeit: Die Menüzeile soll ohne Untermenüs angelegt werden. Ich möchte die Schrift schwarz auf weiß. Der Hintergrund soll kein Bild, sondern ein rotes Passepartout sein. Der Hauptzweck ist der Text, deshalb kleine Bilder. Monatliche Ablage im Archiv

Inhalt: Unter der ersten Seite „Daily Story“ wird mein Tagebuch geschrieben und mit dem Erstellungsdatum abwärts aufgelistet. Andere Beiträge sollen auf die weiteren Seiten eingeordnet werden: „Bin auf Reisen“, Mein Lifestyle“ oder „Kolumnen“

Kommunikation: Sollten meine lieben Leser mit mir Kontakt aufnehmen wollen, soll das mit einem Kommentar möglich sein. Die Veröffentlichung des Kommentars liegt in meiner Hand.

Rechtliches: Dafür brauchte ich unbedingt Hilfe.

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Grundbedürfnis: Nahrung

In den weit entfernten Kulturen vor unserer Zeit hat sich der Mensch tagefüllend

sitzende Urmenschmama mit Baby an der Brust und rechts stehender Urpapa

Die Urmenschenfamilie des Malers Gabriel von Max

damit beschäftigt, sich und seine Familie zu ernähren. Für ihn war es selbstverständlich, die Nahrung dem Jahreszeitenangebot anzupassen. Je nach dem wie viele Vorräte beschafft werden konnten, oder je nach dem wie lange der Winter dauerte, ging das Essen schon auch mal aus und dann wurde eben gefastet, so wie es auch die Tiere draußen tun müssen.

In unserer Zeit ist die Nahrungsbeschaffung ganz anders, aber immer noch tagefüllend. Wertvoller Boden wird bereitgestellt, Erwerbsbauern und ihre Angestellten bestellen die Felder. Der Handel bringt die aufgezogenen Gemüse, Getreide oder Früchte dem Menschen etwas näher. Der Handel liefert in die Mühle, liefert zum Bäcker, liefert dem Bauern das Futter zur Herstellung von Fleisch. Immer wieder über den Handel jetzt zum Metzger zum Lidl und zum Aldi …….

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Total easy, so ein Blog

Mein Projekt mit dem Erstellen meiner Web-Seite hängt noch ein wenig. Es ist nicht so einfach, sich durch den Dschungel mit den vielen fremden Wörtern durchzuschlagen. Hier geht es um Bloggen, Domänen, um Web-Hosting und Speicherplatz, um Server, um Einrichtungsgebühren und viele viele Anbieter dazu. Aber alle behaupten es wäre total easy, so eine Seite einzurichten. Das mag ja stimmen. Allerdings nicht für mich. Ich hole mir jetzt eine Hilfe. Und so lange haben wir Zeit für eine Story:

Nelly fährt heute dort hin, wo’s All Die schönen Sachen gibt. Der Weg dorthin ist bekannt. Sie vergisst auf eventuell neu aufgestellte Verkehrszeichen zu achten. – Mal ehrlich: Schaut Ihr auf Euren Routine-Strecken noch nach Verkehrsschildern? – Dann plötzlich, 50m vor der Parkplatzeinfahrt zum Laden wird sie von einem leuchtend rotem und runden Verkehrsschild erschreckt.

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