Unser Hühnerhof

Unsere Hühnerschar beim Frühstück im Hof

Hühnerhof

Mit den Hühnern aufstehen, schaffen hier nur die neuen Eltern. Sie werden eh von dem Neugeborenen öfters als gewollt wach gehalten. Mit den Hühnern schlafen gehen, schafft hier überhaupt niemand. Aber wie wird das hier mit dem Federvieh gemacht? Wer lässt die Hühnervögel so früh am Morgen raus, und wer schließt den Stall abends regelmäßig zu, damit kein nächtlicher Räuber eindringen kann? Dafür haben sich die Erfinder hier etwas Tolles einfallen lassen:

 

 

Die Hühnerstallklappe ist mit einer Technik ausgestattet worden, die mit einem Batterieantrieb mit Lichtsensor bei Dämmerung auf und bei der folgenden Dämmerung zu geht. Und wenn wir morgens zum Füttern kommen, rennt schon die ganze Hühnerschar auf dem Hof zusammen und kommt dem Futter-Glücks-Bringer entgegen. Sie rennen nicht nur, nein Sie fliegen am Boden entlang. Jedes Huhn will die Erste sein. Vielleicht haben die Menschen ja ein bissle leckeres Essen übrig gelassen. Aber dann kommt auch Fritz der Hahn in dem Spektakel in die Runde und macht seinen Chef-Anspruch geltend. Ihm darf dann erst mal kein Huhn in die Quere kommen, sonst wird sie weggepickt. Und das klappt wunderbar. Er darf glauben, hier der Chef zu sein und dafür schafft er es dann auch, den Hühnerhaufen zu bewachen. Er ruft sie immer zusammen, wenn er meint, dass Gefahr droht. Dann versammelt sich die Hühnerschaft meistens unter dem Schutz der Bäume. Und das geht dann mit dem Wort mit den zwei tt – nicht „Bitte“ sondern „flott“.

Kennt Ihr Vorwerk? Die meisten Menschen denken dabei an den in Wuppertal ansässigen Staubsauger- oder Thermomix-Hersteller. Nein, hier denken wir an „Merle“, „Hetti“ und „Helga“, das sind unsere Vorwerk-Hühner. Schick in braun mit schwarzem Kragen und Schwanzfedern. „Punky“ ist ein Appenzeller Spitzhaubenhuhn. Sie kleidet sich goldgefiedert mit ringsum schwarzen Punkten. Auf dem Kopf trägt sie eine Frisur, die in schwarzen Kurzfedern total nach oben gekämmt scheint. Eben ein provozierendes Aussehen, wie ein Punk. „Gebbi“ ist das Huhn, das Gebhardt für uns mitgebracht hat. Es ist eine Zwergwyandotte, die eine feine Musterung im schwarz-weißen Gefieder ummantelt. Drei Hühnchen unterscheiden sich nicht voneinander. Sie sind vollständig in schwarz gekleidet und heißen deshalb „Julia“ und „Julia“ und „Julia“. Und letztendlich gibt es noch die auf dem Hof gezeugten und gebrüteten Mischungen vom eigenen Hahn und seinen Hühnern. Insgesamt laufen hier 50 lustige Hühnerfüße herum. Da der ehemalige Hühnerstall von den vielen Hühner-Milben nicht befreit werden konnte, sind die Tiere im Sommer alle in einen Bauwagen umgezogen. Sie leben jetzt ganz schick im Wohnmobil.

2 Gedanken zu „Unser Hühnerhof

  1. Sascha

    update: zu Ostern hatten wir 5 neue Kücken und jetzt sind es 9, damit wir die Verluste durch den Habicht wieder ein bisschen gegensteuern.

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